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DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Digitale Podiumsdiskussion der Deutsch-Polnischen G
 esellschaft Berlin e.&nbsp\;V. und der Graduiertenschule für Ost- und Südo
 steuropastudien München Der polnische Historiker und Politiker Władysław B
 artoszewski (1922–2015) ist eine der Schlüsselgestalten in den Beziehungen
  zwischen Polen und Deutschland. Er erlebte 1939 den deutschen Überfall au
 f Polen\, wurde in Auschwitz inhaftiert und kämpfte 1944 im Warschauer Auf
 stand gegen die deutsche Besatzung. In der Nachkriegszeit verbrachte er al
 s Gegner des Kommunistischen Regimes in Polen mehr als sechs Jahre im Gefä
 ngnis\, bis er 1955 rehabilitiert wurde und als Historiker und Journalist 
 arbeiten konnte. Im Rahmen der Gewerkschaft Solidarność setzte er sich ern
 eut für Freiheit und Demokratie ein. Seit den 1980er Jahren engagierte sic
 h Bartoszewski\, der ehemalige Auschwitz-Häftling\, für die Versöhnung zwi
 schen Polen und Deutschland. Von 1983 bis 1990 war er als Gastprofessor an
  den Universitäten in München\, Eichstätt und Augsburg tätig. 1990 entsand
 te ihn der neue demokratische Präsident Lech Wałęsa als Botschafter nach W
 ien\, danach war er 1995 und 2000–2001 polnischer Außenminister.\n\nBartos
 zewskis Lebenswerk widmet sich die Wanderausstellung „Bartoszewski 1922–20
 15. Widerstand – Erinnerung – Versöhnung“\, die bereits in 18 deutschen St
 ädten präsentiert wurde. Noch bis 2. Mai 2021 ist sie an der Akademie für 
 politische Bildung Tutzing zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung diskutieren
  ehemalige Weggefährten\, Mitarbeiter und Beobachter über Bartoszewskis pr
 ägende Rolle in den deutsch-polnischen Beziehungen.\n\nEs diskutieren:\n\n
 \nMarcin Barcz\, Kurator der Ausstellung\nProf. Dr. Włodzimierz Borodziej\
 , Professor am Imre Kertész Kolleg Jena und am Institut für Geschichte der
  Universität Warschau\nUlrike Kind\, Referentin Polen und Ostmitteleuropa 
 / Internationale Organisationen beim Regierenden Bürgermeister von Berlin
 \nProf. Dr. Hans Maier\, Politikwissenschaftler und ehemaliger bayerischer
  Kultusminister\nElżbieta Sobótka\, Diplomatin\, Mitglied im Stiftungsrat 
 der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder\n\n\nModeration: Prof. D
 r. Martin Schulze Wessel\, Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas
 \, LMU München\n\nAlle Informationen auf der Website der Graduiertenschule
  für Ost- und Südosteuropastudien\n\nVeranstalter: Bartoszewski-Initiative
 \, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien München
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