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CATEGORIES;LANGUAGE=de:Buchvorstellung\,Live-Gesang
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Wir laden Sie herzlich zu einer Lesung mit Dorota D
 anielewicz ein. Sie gibt in ihrem Buch ein einmaliges Zeugnis des Mutes un
 d der Stärke der Frauen von Belarus\, die für Demokratie und Gerechtigkeit
  in ihrer Heimat kämpfen. „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“\, ist eine 
 Veranstaltungsreihe zum   50. Jubiläum der Deutsch-Polnischen Gesellschaft
  Berlin e. V.\n\nIm Rahmen der interkulturellen Wochen in der Humboldt-Bib
 liothek Tegel wollen wir Autor*Innen vorstellen\, die sich literarisch int
 ensiv mit den brennenden Fragen der\nGegenwart auseinandersetzen. In Dorot
 a Danielewicz’s Buch „Der weiße Gesang“ erzählen belarussische Protagonist
 innen der bürgerlichen Proteste im Jahr 2020\, welche Hoffnungen sie vor d
 er Wahl geleitet haben\, welche einschneidenden Erfahrungen sie während de
 r Proteste gesammelt haben und was aus ihren Träumen nach der zerschlagene
 n Bewegung und gestohlenen Wahl übriggeblieben ist. Auch wenn die Augen al
 ler auf die Ukraine gerichtet sind\, darf man die politischen Auseinanders
 etzungen in Belarus nicht vernachlässigen\, denn der Frieden im Osten Euro
 pas hängt entschieden auch von der Situation in Belarus ab. Die neuesten N
 achrichten bestätigen deutlich\, dass in der Einschätzung der Situation im
  Osten Europas der Rolle von Belarus eine entscheidende Wirkung zugeschrie
 ben werden muss.\n\nDurch das Buch „Der weiße Gesang“ können die Geschicht
 en der mutigen Belarussinnen\, die sich für Demokratie und Recht in ihrem 
 Land einsetzen breiterem Publikum nahegebracht werden. Die anonymen Gesich
 ter aus der Masse der Protestierenden bekommen konkrete Namen\, von ihrem 
 Aufbegehren\, ihren Zielen\, ihrer Gegenwart im Exil.\n\nDer Titel ist von
  der besonderen Gesangstechnik der osteuropäischen Frauen abgeleitet. Der 
 sogenannte weiße Gesang ist eine archaische\, volkstümliche Gesangstechnik
  der osteuropäischen Frauen\, die es auf eine besondere Art ermöglicht\, d
 en Gefühlen freien Lauf zu lassen. Sie ist rein und wild – so wie die Gesc
 hichten der unerschrockenen\, couragierten Belarussinnen\, die in diesem B
 uch zu Wort kommen. Renata Morning wird diesen Gesang live vorführen.\n\nB
 egrüßung und Einführung: Anita Baranowska-Koch\n\nDorota Danielewicz\, geb
 oren in Poznań\, Polen\, seit 1981 in Berlin lebend. Zweisprachige freie P
 ublizistin\, Autorin und Kulturmanagerin. Dorota Danielewicz war zehn Jahr
 e lang\nBerliner Korrespondentin der polnischen Sektion bei Radio France I
 nternational. Sie war Redakteurin u. Moderatorin bei Radio Multikulti (rbb
 )\, Funkhaus Europa (WDR)\nund Deutschlandradio Kultur. Seit 1989 organisi
 ert und moderiert sie deutsch-polnische Literaturlesungen. Sie arbeitet mi
 t bekannten Berliner Kulturinstitutionen zusammen. 2021 war Dorota Daniele
 wicz Kuratorin des erfolgreichen deutsch-polnischen Literaturforums UNRAST
  Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen in deutschen und polnischen Zeitsch
 riften und Magazinen.\n\nVeröffentlichungen: Anthologie der polnischen Lyr
 ik. Das Unsichtbare lieben (Gutke Verlag\, 1998)\; Anthologie\nBerlin. Pol
 nische Perspektiven\, (mit dem Historiker Maciej Górny\, Berlin Story Verl
 ag\, 2009)\; Przewodnik po duszy miasta (W.A.B.\, 2013) / Auf der Suche na
 ch der Seele\nBerlins (Europa Verlag\, 2014)\; „Der weisse Gesang. Die mut
 igen Frauen der belarussischen Revolution“ und „Droga Jana“ (Krakau 2020/„
 Jans Weg“ erschienen 2022 ebenfalls im\nEuropa Verlag.\n\nRenata Morning\,
  polnische Vokalistin\, geboren in Moskau. Ihre Mutter stammt aus Belarus.
  Renata lebt seit 19 Jahren in Berlin. Schon in ihrer Kindheit wurde sie v
 on der  Magie und Kraft der Musik und der Stimme fasziniert. Ihr erstes Ko
 nzert sang sie mit 11 Jahren. Bevor sie als Solosängerin aufgetreten ist\,
  performte sie mit polnischen Stars wie Maryla Rodowicz und Ryszard Rynkow
 sk u. a. Sie beherrscht meisterlich den weissen Gesang.\n\nMit freundliche
 r Unterstützung des Bezirksamtes Reinickendorf\, Abteilung Bildung\, Sport
 \, Kultur und FM\, Fachbereich Kunst und Geschichte im Rahmen der Dezentra
 len Kulturarbeit und Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medie
 n.\n\nEintritt: 8 €/ermäßigt 5 € (für Mitglieder der DPG Berlin gilt die E
 rmäßigung)\n\nVeranstalter: Humboldt-Bibliothek Tegel\, Bezirksamt Reinick
 endorf von Berlin\, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.
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LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Bibliothek Tegel\nKarolinenstr. 19 (U-Bhf. Al
 t-Tegel)\n13507 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: „Der weiße Gesang. 
 Die mutigen Frauen der belarussischen Revolution
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UID:2023/lesen-was-die-nachbarn-schreiben-5@dpgberlin.de
DTSTAMP:20231222T133242Z
CATEGORIES;LANGUAGE=de:Film\,Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:%%% image 1 gross %%%\n\nwir laden Sie herzlich zu 
 unseren Leseabenden in Berlin in den Monaten Oktober und November ein! Das
  ist eine Veranstaltungsreihe anlässlich des 50. Jubiläums der Deutsch-Pol
 nischen Gesellschaft Berlin e. V. Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!\n\n%
 %% zeitplan %%%\n\nNähere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügte
 n Broschüre.\n\nBei Fragen können Sie gern Frau Anita Baranowska-Koch mobi
 l unter +49 176 45982773 bzw. per Mail &#97\;b&#x6b\;&#64\;&#x64\;&#112\;&
 #x67\;&#98\;&#x65\;&#114\;l&#x69\;&#110\;&#x2e\;&#100\;&#x65\; erreichen.
 \n\nVeranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.\, Humboldt-U
 niversität zu Berlin\, Polnisches Institut Berlin\, Humboldt-Bibliothek Te
 gel\, Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
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SUMMARY;LANGUAGE=de:Veranstaltungsreihe: Lesen\, was die Nachbarn schreiben
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CATEGORIES;LANGUAGE=de:Diskussion\,Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Achtung!!! Eingang zum Raum 2014A ist heute\, aufgr
 und von Bauarbeiten an der HU\, über den Seiteneingang rechts\, wie zur Au
 sstellung „Unwetter“.\n\nWir laden Sie herzlich zu einer Lesung mit der po
 lnischen Autorin Martyna Bunda ein\, die zu uns nach Berlin kommt. „Das Gl
 ück der kalten Jahre“ ist eine Familiensaga über mehrere Generationen. Die
  Veranstaltungsreihe „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“ findet anlässlic
 h unseres 50. Jubiläums statt.\n\nOb ihr Mann das Meer gesehen hat\, bevor
  er 1932 auf der Großbaustelle der Hafenstadt Gdingen tödlich verunglückte
 \, wird Rozela nie erfahren. Von der staatlichen Entschädigung baut sie fü
 r sich und die drei Töchter ein Steinhaus mit Doppelfenstern\, im kaschubi
 schen Dorf eine Sensation. Dort überstehen sie die Schrecken des Krieges. 
 Als die sowjetische Armee gen Westen zieht\, bietet das Haus keinen Schutz
  mehr. Im Keller versteckt\, muss Gerta\, die älteste\, mit anhören\, wie 
 ihre Mutter von Soldaten vergewaltigt wird.\n\nAber die Maxime der Mutter 
 lautete stets: Kopf oben behalten\, egal was passiert. Dies beherzigen auc
 h die Töchter\, allen voran die leidenschaftliche\, lebenshungrige Truda\,
  Sachbearbeiterin im Schifffahrtsamt\, deren Mann für Jahre im Gefängnis d
 es Geheimdiensts verschwindet. Ilda\, Motorradfahrerin\, arbeitet in der U
 msiedlungsbehörde und liiert sich spät – mit einem Bildhauer\, der ihr sei
 ne Ehe mit einer Deutschen verschweigt. Trotz gelegentlicher Ausbrüche\, Z
 erwürfnisse\, Trennungen sind Mutter und Töchter in entscheidenden Momente
 n füreinander da – vier starke Frauen\, die in widrigen Zeiten wie Pech un
 d Schwefel zusammenhalten.\n\nMartyna Bunda beherrscht die Kunst\, uns die
  Dinge mit den Augen der Figuren sehen zu lassen. In ihrem aufsehenerregen
 den Debüt gelingt es ihr\, eine weibliche Familiensaga zu erzählen\, deren
  Größe aus dem vermeintlich Kleinen und Alltäglichen erwächst. Naturgemäß 
 kommt die Weltgeschichte nur in Nebensätzen vor\, während das Wiedererwach
 en eingefrorener Gefühle in unvergesslichen Szenen festgehalten ist.\n\nAu
 s dem Polnischen von Bernhard Hartmann\n\nDorota Danielewicz spricht mit M
 artyna Bunda\, der engagierten Journalistin und wichtigen Gegenwartsautori
 n über ihre Bücher\, die Stimmung vor der Wahl und die Situation der Fraue
 n in Polen.\n\nMartyna Bunda\, 1975 in Danzig geboren\, aufgewachsen in de
 n Kaschuben\, studierte Politikwissenschaft und arbeitete viele Jahre als 
 Journalistin. Seit 2012 leitet sie den Lokalteil einer großen polnischen T
 ageszeitung. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Das Glü
 ck der kalten Tage ist ihr literarisches Debüt. Sie ist Mutter zweier Töch
 ter und lebt in Warschau.\n\nWir danken für die freundliche Unterstützung 
 der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.\n\nVeranstalte
 r: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.\, Humboldt-Universität zu B
 erlin\, Polnisches Institut Berlin
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LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Universität zu Berlin\, Raum 2014A\, Hauptgeb
 äude\, 1. OG\nUnter den Linden 6\n10117 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: Martyna Bunda – „Da
 s Glück der kalten Jahre“
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UID:2023/lesen-was-die-nachbarn-schreiben-2@dpgberlin.de
DTSTAMP:20231015T071704Z
CATEGORIES;LANGUAGE=de:Diskussion\,Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Wir laden Sie herzlich zu einer Lesung mit Brygida 
 Helbig ein. Ein Roman\, der die Irrungen der deutsch-polnischen Geschichte
  im 20. Jahrhundert beschreibt. „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“\, ist
  eine Veranstaltungsreihe zum 50. Jubiläum der Deutsch-Polnischen Gesellsc
 haft Berlin e. V.\n Vor dem Hintergrund der Vertreibung\, der Flucht und d
 er Gewalt sowie durch die Schilderung der Schicksale ihrer Vorfahren\, die
  einerseits aus den polnischen Ostgebieten \nkamen (und später nach Kasach
 stan deportiert wurden)\, andererseits aus dem Südwesten Deutschlands stam
 men\, gegen \nEnde des 18. Jahrhunderts in Galizien angesiedelt wurden und
  seitdem unter polnischen\, jüdischen und ukrainischen \nNachbarn lebten\,
  präsentiert Brygida Helbig grandios einen Mix von Schicksalen und Kulture
 n in einem nur scheinbar homogenen Land.\n\nWilli\, der galiziendeutsche H
 albwaise\, 1939 in den Warthegau umgesiedelt\, kommt nach dem Krieg in das
  nun polnische Stettin. Er heiratet die ebenfalls aus ihrer ostpolnischen 
 Heimat vertriebene Basia\, die 1941 als Sechsjährige von den Sowjets nach 
 Kasachstan verschleppt worden war. Ein neues \nLeben soll beginnen\, aber 
 die Vergangenheit lässt sie nicht ruhen. Davon erzählt uns Zuzanna\, ihre 
 Tochter\, die erst spät ihre väterlichen Wurzeln entdeckt und inzwischen i
 n Deutschland lebt\, aus der Sicht einer Migrantin\, deren Vater Deutscher
  und Pole zugleich ist und deren Eltern beide Flüchtlinge und Umsiedler wa
 ren\, nur aus unterschiedlichen „Lagern“.\n\nWas sind Galiziendeutsche und
  wo lebten sie? Was macht ein Hitlerjunge\, wenn seine Mutter sich in ihre
 n polnischen Knecht verliebt? Wie überlebt man in einer Erdhütte in Kasach
 stan und was sind „Tschastuschki“? Anworten auf diese Fragen sind im Roman
  „Kleine Himmel“ von Brygida Helbig \nzu finden. Es ist die deutsche\, etw
 as modifizierte \nFassung des Romans „Niebko“. In wunderbar poetischer\, w
 armer und ironischer Sprache nimmt uns Brygida Helbig mit auf \ndie Suche 
 nach den Wunden und verborgenen Schätzen ihrer Wurzeln\, eingebettet in di
 e Nachbeben mitteleuropäischer Geschichte. Eine neue Stimme der 1960er-Gen
 eration die unsere tradierte Überlieferung in Frage stellt.\n\nBrygida Hel
 big\, geboren 1963 in Szczecin\, ist Schriftstellerin und Literaturwissens
 chaftlerin. Sie lebt seit 1983 in Deutschland. 2004 habilitierte sie sich 
 an der HU Berlin mit der Monographie Ein Mantel aus Sternenstaub  über Mar
 ia Komornicka (2010). Ihr Roman Niebko wurde für den Literaturpreis Nike n
 ominiert (2014) und erhielt die Goldene Eule (2016). Auf Deutsch sind ihre
  satirischen Prosabände Ossis und andere Leute (2016) und Engel und Schwei
 ne (2016) erschienen. Brygida Helbig macht keinen Hehl daraus\, dass ihre 
 literarischen Texte verfremdete biographische Details enthalten. Sie ist s
 eit 2023 Geschäftsleiterin des Polonia-Büros in Berlin.\n\nAus dem Polnisc
 hen von Natalie Buschhorn.\n\n\nBegrüßung und Einführung: Anita Baranowska
 -Koch\nModeration: Dorota Danielewicz\n\n\nMusikalische Begleitung:\nGesan
 g: Katarzyna Dondalska mit zwei ihrer Studentinnen an der Kunstakademie St
 ettin\n\nBegleitung am Flügel: Martin Eckenweber\, Musikschule Reinickendo
 rf\n\nWir danken für die freundliche Unterstützung der Beauftragten der Bu
 ndesregierung für Kultur und Medien und der Dezentralen Kulturarbeit Reini
 ckendorf.\n\nEintritt: 8 €/ermäßigt 5 € (Mitglieder der DPG Berlin zahlen 
 den ermäßigten Eintritt)\n\nVeranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft B
 erlin e. V.\, Bezirksamt Reinickendorf von Berlin\, Humboldt-Bibliothek Te
 gel
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20231019T193000
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LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Bibliothek Tegel\nKarolinenstr. 19 (U-Bhf. Al
 t-Tegel)\n13507 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: Brygida Helbig „Kle
 ine Himmel“
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CATEGORIES;LANGUAGE=de:Diskussion\,Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Wir laden Sie herzlich zu einer Lesung mit dem poln
 ischen Autor Jakub Malecki ein. Die Veranstaltungsreihe „Lesen\, was die N
 achbarn schreiben“ findet anlässlich unseres 50. Jubiläums statt.  Bitte b
 eachten Sie\, dass aufgrund von Bauarbeiten sich der Eingang zum Raum 2014
 A über den Seiteneingang rechts (wie zur Ausstellung „Unwetter“) befindet.
 \n\nWarschau 2014: Saturnin\, ein alleinstehender Handelsvertreter und ehe
 maliger Leistungssportler\, erhält eines Abends einen Anruf von seiner Mut
 ter: Sein 96jähriger Großvater Tadeusz ist verschwunden. Entschlossen fähr
 t er in sein Heimatdorf\, um den Vermissten zu suchen. Wie in einer Famili
 enchronik entfaltet sich die Geschichte dreier Generationen. Sie ist stark
  von den Erlebnissen eines Mannes geprägt\, der vor allem eines war: ein z
 ärtlich liebender Musiker\, der nie Soldat sein wollte und breiter Willen 
 zum \nrächenden Partisanen wurde. Später wird er sich in \ntiefes Schweige
 n vergraben.\n\nEs ist der Enkel\, der seinen Großvater zum Sprechen bring
 t und eine Geschichte erfährt\, die seine eigene Jugend plötzlich in einem
  ganz anderen Licht erscheinen lässt. Jakub Małecki erzählt anhand einfach
 er und selbstbewusster Landbewohner die jüngere Geschichte Polens und von 
 den ewigen Auswirkungen des Krieges\, die über mehrere Generationen fortda
 uern.\n\nModeration: Dorota Danielewicz\n\nSprecher: Gregor Höppner\n\nÜbe
 rsetzung: Dorota Cygan\n\nAus dem Polnischen von Renate Schmidgall.\n\nJak
 ub Małecki\, geboren 1982 in Koło\, studierte an der Wirtschaftsuniversitä
 t in Posen. Er hat bislang zehn Romane veröffentlicht\, für die er mehrfac
 h ausgezeichnet wurde. Zudem übersetzt er aus dem Englischen ins Polnische
 . Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau in Warschau. „Rost“ (2
 019) war sein erster Roman in deutscher Übersetzung.\n\nWir danken für die
  freundliche Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
  und Medien.\n\nVeranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.\
 , Humboldt-Universität zu Berlin\, Polnisches Institut Berlin
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LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Universität zu Berlin\, Raum 2014A\, Hauptgeb
 äude\, 1. OG\nUnter den Linden 6\n10117 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: Jakub Malecki – „Sa
 turnin“
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CATEGORIES;LANGUAGE=de:Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Sehr geehrte Damen und Herren\, wir laden Sie herzl
 ich zu einer Lesung mit Jacek Dehnel ein. „Lesen\, was die Nachbarn schrei
 ben“ ist eine Veranstaltungsreihe anlässlich unseres 50. Jubiläums.  Eine 
 makabre Dystopie\, überraschend nonchalant und bei all den Zombies bisweil
 en mit Witz erzählt: Der polnische Schriftsteller Jacek Dehnel beschreibt\
 , was geschehen mag\, wenn die Geister der Vergangenheit tatsächlich zurüc
 kkehren\, wenn sie buchstäblich zu Tausenden aus ihren Gräbern kriechen – 
 und wenn sie versuchen\, vermeintlich wahre nationale Größe (wieder) herzu
 stellen. Eine bittere Parodie auf politische Wahnideen die – drei Jahre na
 ch dem Erscheinen des Originals – eine erschreckende Aktualität erfährt: W
 as passiert\, wenn wahnhafte Vorstellungen aus der Vergangenheit eine ganz
 e Gesellschaft zu ergreifen scheinen und blutige Realität für die Nachbarn
  werden\, kann man derzeit am Beispiel Russlands und seinem Krieg gegen di
 e Ukraine beobachten. Das Buch schärft auch dafür den Blick.\n\nAus dem Po
 lnischen von Renate Schmidgall und Bernhard Hartmann.\n\nModeration: Dorot
 a Danielewicz\n\nSprecher: Gregor Höppner\n\nÜbersetzung: Dorota Cygan\n\n
 Jacek Dehnel\, Jahrgang 1980\, geboren in Danzig\, polnischer Schriftstell
 er\, Dichter\, Übersetzer und streitbarer Publizist. International bekannt
  wurde er mit seinem Roman Lala (2006). Zahlreiche Auszeichnungen\, unter 
 anderem wurde er 2010 für den wichtigsten polnischen Literaturpreis\, Nike
 \, nominiert. Gewinner des Kościelski-Preises (2005) und des Polityka-Pass
 es (2006). Zusammen mit seinem Ehemann\, Piotr Tarczyński\, veröffentlicht
 e er unter dem Künstlernamen Maryla Szymiczkowa eine Krimireihe über die P
 rofessorin Szczupaczyńska. Beide leben in Berlin. Jacek Dehnel ist politis
 ch aktiv und kandidierte 2023 zum polnischen Parlament für die Linke. Jace
 k Dehnel ist zudem Gründer der Literarischen Union – eines Verbandes der p
 olnischen Schriftsteller*Innen.\n\nEintritt: 8 €/ermäßigt 5 € (Mitglieder 
 der DPG Berlin zahlen den ermäßigten Eintritt)\n\nVeranstalter: Humboldt-B
 ibliothek Tegel\, Bezirksamt Reinickendorf von Berlin\, Deutsch-Polnische 
 Gesellschaft Berlin e. V.
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LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Bibliothek Tegel\nKarolinenstr. 19 (U-Bhf. Al
 t-Tegel)\n13507 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: Jacek Dehnel: „Aber
  mit unseren Toten“
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UID:2023/brueckenbauer-film-und@dpgberlin.de
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CATEGORIES;LANGUAGE=de:Film\, Gespräch\, Buchvorstellung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Sehr geehrte Damen und Herren\, wir laden Sie im Ra
 hmen unserer Veranstaltungsreihe „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“ zu e
 iner Filmführung\, einem Gespräch und einer Buchvorstellung ein. Freuen Si
 e sich mit uns auf einen interessanten Abend.  Der Film „Der Brückenbauer”
  von Zofia Kunert\, Regie und Drehbuch\, erzählt von Władysław Bartoszewsk
 i\, dem ehemaligen Auschwitz-Häftling\, polnischen Schriftsteller\, Histor
 iker und Diplomaten\, der zur Aussöhnung zwischen Polen und \nDeutschland 
 in der Nachkriegszeit beitrug\, ausgezeichnet u. a. mit dem Friedenspreis 
 des Deutschen Buchhandels. Zu seinem Lebenswerk äußern sich im Film Person
 en\, mit denen er jahrelang zusammen arbeitete\, so die Generalkonsulin Po
 lens in Köln und München\, Elżbieta Sobótka\, Rita Süssmuth\, deutsche Bun
 destagspräsidentin 1988–1998\, Erzbischof Alfons Nossol\, der bayerische K
 ultusminister Hans Maier\, Bernhard Vogel von der Konrad-Adenauer-Stiftung
 \, Studierende aus Warschau und andere.\n\nZofia Kunert ist Historikerin\,
  Übersetzerin und \nAutorin zahlreicher Dokumentarfilme.\n\nIm Anschluss a
 n die Vorführung des Filmes erfolgt eine Gesprächsrunde und eine Buchvorst
 ellung mit der Generalkonsulin a. D. Elżbieta Sobótka\, David Gregosz\, Le
 iter der Konrad-Adenauer-Stiftung\, Auslandsbüro in Warschau und Rolf Nike
 l\, Botschafter in Warschau a. D.\, Vizepräsident des Deutschen Polen-Inst
 ituts und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
 \n\nEinführung und Moderation: Anita Baranowska-Koch\n\nDeutschland und Po
 len: Das ohnehin gespannte Verhältnis zu unserem östlichen Nachbarn hat si
 ch durch Russlands Krieg gegen die Ukraine nochmals verschlechtert. Wie wi
 rken sich die Spannungen auf den Aussöhnungsprozess und die Zusammenarbeit
  aus? Welche Rolle wird Polen in EU und NATO \nspielen und wie sollen wir 
 in Zukunft mit diesem schwierigen Partner umgehen? Rolf Nikel hat die deut
 sche Politik gegenüber Polen als Diplomat jahrelang mitgestaltet. In seine
 r Analyse zeigt er die aktuellen Problemfelder\, erinnert an tragische und
  hoffnungsvolle Zeiten der gemeinsamen Geschichte und gibt Empfehlungen fü
 r die künftige Zusammenarbeit.\n\nAnfahrt: Mit der U6 bis Bahnhof Rehberge
 . Wer mit dem Auto kommt\, findet Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Kin
 o.\n\nVeranstalter: Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20231127T180000
DURATION:PT1H
LOCATION;LANGUAGE=de:City-Kino Wedding\nc/o Centre Français de Berlin\nMüll
 erstraße 74\n13349 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Film „Der Brückenbauer“ und Buchvorstellung „Feinde Fre
 mde Freunde: Polen und die Deutschen“
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UID:2023/lesen-was-die-nachbarn-schreiben-7@dpgberlin.de
DTSTAMP:20231127T191435Z
CATEGORIES;LANGUAGE=de:Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Wir laden Sie herzlich zur Lesung von Joanna Bators
  Buch „Bitternis“ ein. Die Veranstaltungsreihe „Lesen\, was die Nachbarn s
 chreiben“ findet anlässlich unseres 50. Jubiläums statt.  „Bitternis“\, de
 r neue Roman von Joanna Bator\, ist eine Geschichte über die Sehnsucht nac
 h Liebe und Freiheit\, die in den Leben und Träumen von vier Generationen 
 von Frauen heranreift. Warum hat Bertha ein Verbrechen begangen? Wann hat 
 Barbara gelernt\, so gut mit einem Messer zu werfen? Warum hat Violetta di
 e Büchse der Pandora geöffnet und was war darin versteckt? Wird Kalina die
  Wahrheit herausfinden? Die Geschichte der vier Frauen wird von Kalina erz
 ählt\, die fehlende Fragmente der Familiengeschichte in Wałbrzych\, \nUnis
 ław Śląski und Sokołowsko findet und zusammenfügt.\n\nWährend Kalina Serce
 \, jüngster Spross einer Frauendynastie\, mühsam die Erinnerung an ihre tr
 aumatisierte Familie rekonstruiert\, sieht sie sich auch ihrem eigenen Lie
 besverlust gegenüber. Sie tastet nach dem Ebonit-Schalter aus der Vorkrieg
 szeit\, um Licht zu machen – eine Ankunft im Unvertrauten. „Bitternis“ erz
 ählt von weiblichen Lebensentwürfen. Und wie sie scheitern. Im drängenden\
 , \nsarkastischen\, an Elfriede Jelinek erinnernden Ton \nentfaltet sich d
 as Drama der zornigen Frauen\, die ihr Geheimnis durch die Generationen we
 itergegeben haben. Krieg\, Gewalt und privates Unglück haben die Angst und
  Bitternis hervorgebracht\, aus deren Bannkreis erst die Jüngste\, Kalina\
 , heraustritt. Mit Macht fordert sie das Glück ein\, das den Frauen ihrer 
 Familie versagt war. Realismus und Magie von „Bitternis“ verleihen dieser 
 fesselnden Saga einen einzigartigen Stil und verstörenden Charme\, der lan
 ge nach dem Lesen im Gedächtnis bleibt. Joanna Bator beschreibt in „Bitter
 nis“ eine Geschichte des Traumas\, das aus der patriarchalen Kultur des po
 lnischen Katholizismus stammt.\n\nModeration: Dorota Danielewicz\n\nJoanna
  Bator\, 1968 geboren in Wałbrzych\, studierte Kulturwissenschaften und Ph
 ilosophie in Breslau. Es folgten Auslandsaufenthalte in Bremen\, Budapest 
 und London. Nach ihrer Promotion im Jahr 1998 mit dem Thema „Feminismus\, 
 Postmodernismus\, Psychoanalyse. Philosophische Dilemmata \nder Feministin
 nen der \,Zweiten Welle‘“ an der Polnischen \nAkademie der Wissenschaften 
 forschte sie bis 2011 an \nverschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen 
 in New York\, Warschau und in Japan. Seit der Übersetzung ihres Romans San
 dberg ins Deutsche durch Esther Kinsky gilt Joanna Bator als eine der wich
 tigsten Stimmen der europäischen Literatur. Sie erhielt für Dunkel\, fast 
 Nacht (2012) den \nwichtigsten polnischen Literaturpreis NIKE. Heute \nleb
 t sie in Podkowa Leśna\, einer kleinen Stadt in \nder Nähe von Warschau.\n
 \nAus dem Polnischen von Lisa Palmes\n\nWir danken für die freundliche Unt
 erstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und 
 dem Polnischen Institut Berlin.\n\nVeranstalter: Deutsch-Polnische Gesells
 chaft Berlin e. V.\, Humboldt-Universität zu Berlin\, Polnisches Institut 
 Berlin
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LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Universität\, Raum 2094\nUnter den Linden 6\n
 10117 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: Joanna Bator – „Bit
 ternis“
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UID:2024/lesen-was-die-nachbarn-schreiben@dpgberlin.de
DTSTAMP:20240521T052438Z
CATEGORIES;LANGUAGE=de:Lesung
DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. und
  die Humboldt-Bibliothek Reinickendorf laden zu einer weiteren Lesung in d
 er Reihe „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“ ein.  Ziemowit Szczerek ist 
 wieder on the road. Sein Erzähler Pawel\, Journalist bei einem auf Fake Ne
 ws spezialisierten Internetportal\, fährt mit einem alten Vectra auf der b
 erühmten Landesstraße Nr. 7 von Krakau in Richtung Warschau. An Allerheili
 gen\, dem polnischsten aller Tage\, geht es auf der »Königin der polnische
 n Straßen« mächtig verkatert und mit Vollgas hinein ins Herz der Finsterni
 s. Unterwegs trifft Pawel auf zwielichtige Gestalten und Orte\, auf Nation
 alismus\, Chauvinismus und Größenwahn – jene Dämonen\, die nicht nur in Po
 len ihr Unwesen treiben …\n\nAus dem Polnischen von Thomas Weiler.\n\nDoro
 ta Danielewicz moderiert die Lesung und das Gespräch\, gedolmetscht wird e
 s von Dorota Cygan und Uwe Neumann liest aus dem Buch von Ziemowit Szczere
 k.\n\n»Sieben« wurde kofinanziert durch das Programm Kreatives Europa der 
 Europäischen Union.\n\nDie Reihe „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“ ist 
 eine Kooperation der Stadtbibliothek Reinickendorf und der Deutsch-Polnisc
 hen Gesellschaft Berlin e. V.\n\nEintritt: 8 €/ermäßigt 5 € (Mitglieder de
 r DPG Berlin zahlen den ermäßigten Eintritt)\n\nVeranstalter: Humboldt-Bib
 liothek Tegel\, Dezentrale Kulturarbeit Reinickendorf\, Deutsch-Polnische 
 Gesellschaft Berlin e. V.
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DURATION:PT1H
LOCATION;LANGUAGE=de:Humboldt-Bibliothek Tegel\nKarolinenstr. 19 (U-Bhf. Al
 t-Tegel)\n13507 Berlin\nDeutschland
SUMMARY;LANGUAGE=de:Lesen\, was die Nachbarn schreiben: Ziemowit Szczerek: 
 „Sieben. Das Buch der polnischen Dämonen“
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DTSTAMP:20240620T093902Z
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DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V. und
  die Humboldt-Bibliothek Reinickendorf laden zu einer weiteren Lesung in d
 er Reihe „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“ ein.  Matthias Nawrat ist ei
 n ausgewiesener Kenner der Literaturen und Landschaften des östlichen Euro
 pas. In seinem Band „Über allem ein weiter Himmel“ finden Reisetagebuch un
 d autobiografischer Essay zu einer neuen Verbindung. Der Reisende sammelt 
 Ansichten und Einsichten\, erzählt von Begegnungen\, zeichnet Porträts von
  Städten\, Menschen und Erfahrungswelten. Er führt uns unter anderem ins p
 olnische Opole\, von wo seine Familie in den 1980er-Jahren emigrierte\, zu
 r Danziger Werft als dem Ursprungsort der Solidarność-Revolution\, nach Wa
 rschau und Masuren\, nach Budapest und ins rumänische Hinterland\, ins maz
 edonische Skopje und nach Slowenien\, nach Minsk und bis hinter den Ural. 
 Kurz: in die Zentren und an die Ränder des postkommunistischen Raums.\n\nE
 ine Lektüre\, die angesichts der aktuellen geopolitischen Lage besondere D
 ringlichkeit entwickelt und uns neue Erkenntnisse bringen kann.\n\nModerat
 ion: Thomas Böhm\, radioeins\n\nMatthias Nawrat\, 1979 im polnischen Opole
  geboren\, emigrierte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg. Fü
 r seinen Debutroman „Wir zwei allein“. (2012) erhielt er den Adelbert-von-
 Chamisso-Förderpreis. „Der traurige Gast“ (2019) war unter anderem für den
  Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2020 erhielt Matthias Nawrat den
  Literaturpreis der Europäischen Union. „Reise nach Maine“ (2021) ist sein
  fünfter Roman. Zuletzt erschien der Gedichtband „Gebete für meine Vorfahr
 en“ (2022)\, ausgezeichnet mit dem Fontane-Literaturpreis der Stadt Neurup
 pin.\n\nDie Reihe „Lesen\, was die Nachbarn schreiben“ ist eine Kooperatio
 n der Stadtbibliothek Reinickendorf und der Deutsch-Polnischen Gesellschaf
 t Berlin e. V.\n\nEintritt frei\n\nVeranstalter: Humboldt-Bibliothek Tegel
 \, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.
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 ter Himmel. Nachrichten aus Europa“
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