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DESCRIPTION;LANGUAGE=de:Anlässlich des 82. Jahrestages des Ausbruchs des Wa
 rschauer Aufstands laden das Pilecki-Institut und die Botschaft der Republ
 ik Polen in Berlin zu einem gemeinsamen Gedenken ein. Die diesjährige Gede
 nkveranstaltung ist insbesondere der jungen Generation des Aufstands gewid
 met.  Das Durchschnittsalter der Soldatinnen und Soldaten der polnischen H
 eimatarmee lag nur knapp über zwanzig Jahren. Unter den Aufständischen bef
 anden sich zudem mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Vi
 ele von ihnen erlebten das Ende der Kämpfe nicht. Sie kämpften\, schrieben
  aber auch Gedichte\, führten Tagebücher und persönliche Aufzeichnungen\, 
 komponierten Lieder und dokumentierten ihren Alltag zwischen den einzelnen
  Einsätzen: in Kellern\, Feldlazaretten und den Ruinen der Stadt.\n\nAm 1.
  August 1944 begann um 17 Uhr der Warschauer Aufstand – die größte bewaffn
 ete Aktion des Untergrunds im von NS-Deutschland besetzten Europa. Die pol
 nische Heimatarmee nahm den Kampf auf\, um die Stadt von der deutschen Bes
 atzung zu befreien und die Unabhängigkeit Polens wiederherzustellen. Die u
 rsprünglich auf wenige Tage angelegten Kämpfe dauerten 63 Tage. Nach der K
 apitulation am 2. Oktober 1944 wurde Warschau nahezu vollständig zerstört.
  Zwischen 150.000 und 180.000 Zivilistinnen und Zivilisten kamen ums Leben
 \, etwa eine halbe Million Einwohnerinnen und Einwohner wurden aus ihrer S
 tadt vertrieben.\n\nDie Aufständischen kämpften für ein freies und demokra
 tisches Polen – und damit zugleich für ein freies Europa. In einer Zeit\, 
 in der autoritäre Kräfte weltweit auf dem Vormarsch sind und Demokratien z
 unehmend unter Druck setzen\, gewinnt das inoffizielle Motto der Aufständi
 schen neue Aktualität: „Wir wollten frei sein und uns diese Freiheit selbs
 t verdanken.“\n\nProgramm:\nDie Gedenkveranstaltung im Pilecki-Institut be
 ginnt mit offiziellen Ansprachen\, darunter einem Grußwort von Jan Tombińs
 ki\, dem Geschäftsträger a. i. der Republik Polen in der Bundesrepublik De
 utschland. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit\, die Ausstellung „Warsc
 haus Neuanfang 1945–1949. Fotografien vom Leben in den Trümmern“ besuchen.
  Die Aufnahmen der polnischen Hauptstadt aus den Jahren 1945 bis 1949 zeig
 en Warschau nach Kriegsende – ein Meer aus Ruinen\, aber auch Menschen\, d
 ie in ihre Stadt zurückkehrten und mit ihrem Enthusiasmus den Wiederaufbau
  der Hauptstadt vorantrieben\, Stein für Stein.\n\nDer Gedenkabend wird vo
 n einem vielseitigen künstlerisch-performativen Programm begleitet. Die Sc
 hauspielerinnen und Schauspieler Norbert Stöß\, Julia Effertz und Antonia 
 Reinisch lesen Auszüge aus Tagebüchern\, Aufzeichnungen und Erinnerungen v
 on Beteiligten des Warschauer Aufstands. Zu hören sind die Stimmen von Sol
 daten\, Sanitäterinnen\, Kindern sowie Zivilistinnen und Zivilisten – Zeit
 zeuginnen und Zeitzeugen der Ereignisse des Jahres 1944.\n\nDen Abschluss 
 des Gedenkabends bildet das gemeinsame Singen von Liedern aus der Zeit des
  Warschauer Aufstands. Für die musikalische Gestaltung sorgt Karolina Cich
 a mit ihrem Ensemble. Die Komponistin\, Sängerin und Multiinstrumentalisti
 n beschäftigt sich intensiv mit den musikalischen Traditionen Mittel- und 
 Osteuropas und arbeitet seit vielen Jahren mit dem Museum des Warschauer A
 ufstands zusammen.\n\nUnd wir möchten Sie auf die Ausstellung „Der Warscha
 uer Aufstand 1944“ aufmerksam machen. Die Ausstellung im Roten Rathaus kan
 n besucht werden von Montag bis Freitag\, 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr.\n\nDie 
 Ausstellung zeichnet die Geschichte Warschaus seit 1918 nach – von der Ent
 wicklung zur modernen Hauptstadt der Zweiten Polnischen Republik über die 
 Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis zum Wiederaufbau und zur dynamischen E
 ntwicklung der Stadt\, wie wir sie heute kennen.\n\nMehr dazu unter:\nhttp
 s://www.dpgberlin.de/de/termine/2026/der-warschauer-aufstand-1944/\n\nVera
 nstalter: Pilecki-Institut\, Botschaft der Republik Polen in der Bundesrep
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