Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen
Gedenkveranstaltung,
Uhr
10557 Berlin, Standort der ehemaligen Krolloper, Heinrich-von-Gagern-Straße
Die Stabsstelle »Deutsch-Polnisches Haus« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und das Deutsche Polen-Institut (Darmstadt) laden zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper an der Heinrich-von-Gagern-Straße ein.
Am 1. September jährt sich der deutsche Überfall auf Polen und der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 85. Mal.
Zu diesem Anlass sprechen:
- Annalena Baerbock, Bundesaußenministerin
- Claudia Roth, Kulturstaatsministerin
- Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
- Heiko Maas, Präsident des Deutschen Polen-Instituts.
Im Rahmen der Veranstaltung wird auch eine Tafel mit Informationen zur Bedeutung der Krolloper für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs enthüllt.
Im Anschluss an die offizielle Gedenkveranstaltung beginnt um 17:00 Uhr hier am Standort der ehemaligen Krolloper eine zivilgesellschaftlich-künstlerische Intervention unter dem Motto »Vergangenes Erinnern – Zukunft demokratisch gestalten«.
Zum Programm gehören eine Lesung aus Kazimierz Wykas »Leben als ob« durch Lothar Quinkenstein und Kateryna Mishchenko sowie Diskussionen mit Künstler_innen, Oppositionellen und Aktivist_innen, darunter Wolfgang Templin, zum Thema: »Das Vermächtnis der Erinnerung an den 1. September«.
Die Veranstaltung endet musikalisch mit einem Konzert der polnischen Band »Hańba«.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Von Juli bis Oktober 2024 können sich interessierte Berlinerinnen und Berliner unter dem Titel #63Tage in einem breitgefächerten Veranstaltungsangebot über die dramatischen Ereignisse von 1944 informieren. Das Programm finden Sie auf der Website des Deutsch-Polnischen Hauses: https://www.deutschpolnischeshaus.de
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