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Auschwitz: Ein Verbrechen und viele Erinnerungen

Vortrag, Di 21.01.2025, 19.00 Uhr
10963 Berlin, Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8

Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz laden die Stiftung Topographie des Terrors und das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist das NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zum globalen Symbol von Holocaust, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschheit geworden. Die Zahl der Besucher der Gedenkstätte ist seit Anfang der 1990er Jahre von etwa 500.000 auf über zwei Millionen im Jahr angewachsen. Schätzungen zufolge kamen während des Zweiten Weltkriegs in Auschwitz etwa 1,1 Millionen Menschen ums Leben. Neunzig Prozent der Ermordeten waren Jüdinnen und Juden aus fast allen Staaten Europas. Unter den Opfern befanden sich aber auch andere Häftlingsgruppen, darunter Pol:innen, Sinti/Sintizze und Roma/Romnja sowie sowjetische Kriegsgefangene.

In ihrem Vortrag skizziert Zofia Wóycicka, wie sich die Wahrnehmung von Auschwitz seit den späten 1940er Jahren in Polen, in den beiden deutschen Staaten und auch in Europa gewandelt hat, bis es seine heutige Bedeutung gewann. Dabei spielen nicht nur die unterschiedliche Kriegserfahrung und Nachkriegsgeschichte der verschiedenen Gesellschaften eine erhebliche Rolle, sondern auch die physische Nähe bzw. Distanz zum geographischen Ort.

Zofia Wóycicka, Historikerin, ist Assistant Professor an der Fakultät für Soziologie der Universität Warschau. Zuvor war sie u. a. am Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel, am Zentrum für Historische Forschung Berlin und am Deutschen Historischen Institut Warschau tätig. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Arrested Mourning. Memory of the Nazi Camps in Poland, 1944–1950 (2014), der Aufsatz Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen (2014) und The Rescue Turn and the Politics of Holocaust Memory (2024, Mithg.).

Thomas Lutz, Historiker, war langjähriger Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors.

Programm

Grußwort:
Prof. Dr. Igor Kąkolewski, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Vortrag:

Prof. Dr. Zofia Wóycicka, Warschau

Moderation:

Dr. Thomas Lutz, Berlin

Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.

Veranstalter:

Logo Topographie des Terrors
Stiftung Topographie des Terrors
Logo PAN Zentrum für Historische Forschung
PAN Zentrum Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften


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Zum gesamten Terminkalender 2025

 
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