Das Reichskriegsgericht 1936–1945 Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa
Ausstellungseröffnung,
Uhr
10785 Berlin, St. Matthäus-Kirche am Kulturforum, Matthäikirchplatz
Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt und die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden zur Ausstellungseröffnung in die St. Matthäus-Kirche ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13 (Eingang über den Ehrenhof), 10785 Berlin. Die Ausstellung wird vom 1. September 2025 bis 10. Januar 2026 gezeigt.
Das 1936 gegründete Reichskriegsgericht verhängte in fast 4.000 Verfahren mehr als 1.300 Todesurteile, die meisten davon während des Zweiten Weltkrieges. Diese Bilanz unterstreicht die Ausnahmestellung dieses obersten Gerichtshofs der Wehrmacht als zentrale Verfolgungsinstanz des NS-Regimes und wichtiger Akteur zur Absicherung der Eroberungs- und Vernichtungspolitik mit Mitteln der Justiz.
Es sprechen:
Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
I.E. Laila Stenseng, Botschafterin des Königreichs Norwegen
Dr. Lydia Arantes, Nachfahrin eines Verurteilten des Reichskriegsgerichts.
Eine Wanderausstellung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) mit Partnereinrichtungen in Belgien, Frankreich, Norwegen, Polen und Tschechien

