Kein Preußen ohne Polen: 500 Jahre Preußen und die Deutsch-Polnischen Beziehungen
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10178 Berlin, Humboldt Forum, Schloßplatz 1
Preußische Huldigung v. Jan Matejko, 1882, Grafik: Andreas Dimmler, ©RECS
Die deutsche und die polnische Geschichte waren seit dem frühen Mittelalter vielfältig miteinander verwoben. Einem ganz besonderen, aber in Deutschland wenig bekanntem Ereignis vor genau 500 Jahren widmet sich die internationale Tagung der University of Aberdeen (USA), der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und des Research Center Sanssouci in Kooperation mit dem Humboldt Forum Berlin.
Nach jahrelangen Verhandlungen mit der polnischen Krone leistete Albrecht von Brandenburg-Ansbach, auf dem Krakauer Hauptmarkt den Lehnseid vor dem polnischen König Sigismund I. Zuvor war er zur Reformation übergetreten und hatte den geistlichen Ordensstaat in das weltliche Herzogtum Preußen verwandelt. Ein historisch bahnbrechendes Ereignis: Die 400jährige Geschichte Preußens begann als Herzogtum innerhalb des polnischen Staatsverbandes. Zugleich entstand damit das erste protestantische Staatsgebilde in Europa innerhalb des katholischen Polens.
Die Tagung widmet sich der historischen Bedeutung und den Auswirkungen der „Preußischen Huldigung“, die in Polen nicht zuletzt durch das berühmte Gemälde von Jan Matejko von 1882 bekannt ist.
Das Tagesprogramm finden Sie im Anhang oder unter: https://www.hiko-berlin.de/aktuelles/detailansicht/10-11-september-2025-kein-preussen-ohne-polen
oder https://recs.hypotheses.org/15042
Diesem bedeutenden historischen Ereignis in der europäischen Geschichte ist auch die aktuelle, überaus lesenswerte Ausgabe des DIAOLOG-Magazins des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften gewidmet. Wir möchten dieses spannende Heft allen wärmstens empfehlen:
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