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Meet Polish Cinema: Ostatnia rodzina / Die letzte Familie
Dazu ein Gespräch mit dem Filmemacher Marcus Welsch und Olaf Kühl

Film, Di 14.04.2026, 19.00 Uhr
13349 Berlin, City-Kino Wedding, c/o Centre Français de Berlin Müllerstraße 74 · U6 bis U-Bhf. Rehberge

14.04.26 MEET POLISH CINEMA: Ostatnia rodzina / Die letzte Familie (OmU)
14.04.26 MEET POLISH CINEMA: Ostatnia rodzina / Die letzte Familie (OmU)

Diese Film-Reihe zeigt Schätze aus der vergangenen Dekade – Filme, die inzwischen Klassiker oder gerade im Begriff sind, welche zu werden. Von romantischer Komödie bis Horror, von Animationsfilm bis Geschichts-Epos, von Psycho-Kammerspiel bis Gesellschafts-Panorama – in einem breit gefächerten Gattungsspektrum bringen polnische Regisseur*innen unsere Träume, Ängste und Hoffnungen auf die Leinwand – völlig unabhängig davon, auf welchem Breitengrad wir leben.

Auf den ersten Blick ist der Film ein gewöhnliches Biopic. Wir begleiten den Maler Zdzisław Beksiński 28 Jahre lang durch sein wenig glamouröses Leben in einer Warschauer Plattenbauwohnung und lernen dabei einige seiner Bilder kennen. Aber irgendwann stellen wir fest, dass wir immer noch keine Ahnung haben, woher in dieser tristen Umgebung die düster-phantastischen Bildwelten kommen.

Denn der Filmtitel deutet es bereits an: Nicht Beksiński und seine Werke stehen im Mittelpunkt, sondern seine Familie, allen voran seine starke, zurückhaltende Ehefrau Zofia und sein psychisch labiler Sohn Tomasz (immer wieder grandios: Dawid Ogrodnik). Sie sind gemeinsam der wahre Hauptdarsteller, der uns in einem komplexen, psychologisch dichten Beziehungsgeflecht einige Jahrzehnte polnischer Lebensrealität vor und nach 1989 nachfühlen lässt.

Moderation: Anita Baranowska-Koch, Vorsitzende, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.

Jan P. Matuszyński (geb. 1984) studierte Regie und Dokumentarfilm in Łódź und Warschau. Nach einigen Kurz- und Dokumentarfilmen drehte er sein Langspiel-Debüt „Ostatnia rodzina“, das u.a. auf Filmfestivals in Locarno, Denver, Cottbus und Gdynia ausgezeichnet wurde. Es folgten das zeithistorische Panorama „Żeby nie było śladów / Leave No Traces“ (2021) und das Drama „Minghun“ (2024).

PL 2016, 123 min, OmdU

B: Robert Bolesto K: Kacper Fertacz S: Przemysław Chruścielewski D: Andrzej Seweryn, Dawid Ogrodnik, Aleksandra Konieczna, Andrzej Chyra, Zofia Perczyńska u.a.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=XfFt9RfO9Bc

Tickets unter:

https://www.citykinowedding.de/tickets.php?id=3489763026

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e. V.

Veranstalter:

50 Jahre Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin (1973–2023)
Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.
Logo_Polnisches Institut Berlin
Polnisches Institut Berlin
City-Kino Wedding
City-Kino Wedding


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