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Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin

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Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr! –
Wesołych Świąt Bożego Narodzenia i szczęśliwego Nowego Roku!

Liebe Mitglieder der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin, liebe Freundinnen und Freunde!

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt und alle sich auf das Weihnachtsfest vorbereiten, dann ist es auch die Zeit, in der man beginnt, sich an die vielen Ereignisse des abgelaufenen Jahres zu erinnern. Für uns als Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin war es ein ereignisreiches, ein erfolgreiches Jahr. Viele von Ihnen und Euch haben an unseren Aktivitäten teilgenommen und erinnern sich hoffentlich auch so gerne an sie zurück wie wir.

19.12.25_Pariser Platz

Wir als zivilgesellschaftliche Organisation tun alles, was uns möglich ist, um die Beziehungen zwischen unseren Ländern zu verbessern und um in Berlin für unser schönes und interessantes Nachbarland, das keine 100 Kilometer entfernt liegt, zu werben. Dafür, dass Sie und Ihr uns durch die Mitgliedschaft und die Mitarbeit in unserem rein ehrenamtlich arbeitenden Verein unterstützt, sind wir sehr dankbar! Da sind zunächst unsere Reisen zu nennen.

Anfang Mai besuchten wir mit einer Gruppe von über 30 Personen die Stadt Szczecin/Stettin, auch um an zwei wundervollen Konzerten des „Baltic Neopolis Orchestra“, eines von ihnen im beeindruckenden modernen Gebäude der Stettiner Philharmonie, teilzunehmen. Als DPG Berlin sind wir schon zum zweiten Mal offizieller Kooperationspartner für das „Szczecin Classic Festival“ gewesen.

Und Ende August waren wir mit über 20 Personen aus Anlass des 45jährigen Soilidarność-Jubiläums in Gdańsk/Danzig. Dort besuchten wir die Jubiläumsfeiern im Europäischen Solidarność-Zentrum (ESC). Wir trafen dort auch unseren guten Freund Basil Kerski, dessen langjährige Tätigkeit als Leiter des ESC zum Jahresende endet. Wir hatten in Danzig aber auch Gelegenheit, am 1. September an den Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen 1939 teilzunehmen, um 4:45 Uhr auf der Westerplatte und mittags an der Polnischen Post. Ein sehr beeindruckendes Ereignis. Aber daneben hatten wir auch die Möglichkeit, in die wunderschöne, nach dem Krieg wiederaufgebaute Stadt Danzig einzutauchen und die Atmosphäre zu genießen.

In Berlin ist am 16. Juni 2025 nach jahrelanger Diskussion gegenüber dem Reichstag am Standort der ehemaligen „Krolloper“ zumindest ein provisorisches Denkmal für die polnischen Opfer des von Deutschland entfesselten 2. Weltkriegs eingeweiht worden. Auch wir haben uns als DPG Berlin intensiv dafür eingesetzt. Inzwischen haben der Deutsche Bundestag und das Berliner Abgeordnetenhaus durch Beschlüsse im November und Dezember auch den Weg für die weiteren Schritte geöffnet, die jetzt folgen müssen: ein Wettbewerb für die Errichtung eines endgültigen Denkmals anstelle des Provisoriums und die Suche nach einem geeigneten Standort für das „Deutsch-Polnische Haus“, das ein Bildungs- und Begegnungsort sein soll. Von unseren übrigen vielfältigen Aktivitäten als Deutsch-Polnische Gesellschaft können hier nur wenige genannt werden. Alles darstellen zu wollen, würde den Umfang eines Briefes übersteigen.

Herausragend ist dabei vor allem unsere in Zusammenarbeit mit der polnischen Botschaft durchgeführte Veranstaltung am 21. August „Solidarność – die unvollendete Geschichte der europäischen Freiheit“ zum 45. Solidarność-Jubiläum gewesen. 180 Gäste haben der spannenden und anregenden Podiumsdiskussion mit dem polnischen Geschäftsträger in Berlin Jan Tombinński, dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk und dem aus Danzig angereisten Basil Kerski gelauscht, die von unserem Vorstandsmitglied Malgorzata Gemen moderiert wurde.

Unter dem Titel „Geteiltes Erinnern“ stand eine von unserer Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 30. September durchgeführte Veranstaltung zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Aufarbeitung der NS-Gewaltverbrechen in Polen und im geteilten und vereinten Deutschland.

Außerdem sind unsere regelmäßigen Filmveranstaltungen zu erwähnen. Über das Kennenlernen polnischen Kinos kann es auch gelingen, den Menschen in Berlin die polnische Kultur und das Leben der heutigen Polen näherzubringen. Mit dem City-Kino Wedding in der Müllerstraße haben wir unsere erfolgreiche Kooperation fortgesetzt. Und daneben ist in diesem Jahr eine Kooperation mit dem Bali-Kino in Zehlendorf wiederaufgenommen worden, wo in unregelmäßigen Abständen polnische Filme unter dem Titel „Kino der Nachbarn“ gezeigt werden.

Einen besonderen Schwerpunkt bildete auch im Jahr 2025 die Arbeit an der Vertiefung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen von Berlin und seinen Bezirken ins polnische Nachbarland. Mit mehreren Bezirksämtern und der Senatskanzlei haben wir als Vorstand Gespräche über die Verstärkung der diesbezüglichen Aktivitäten geführt und unsere Unterstützung angeboten. Da werden wir auch nicht nachlassen.

Eine Unterstützung, die wir mit dem Bezirk Treptow-Köpenick und seiner Städtepartnerschaft mit dem Warschauer Bezirk Mokotów nach den Projekten im vergangenen Jahr auch 2025 erfolgreich praktiziert haben. Anfang Mai beteiligten wir uns an den Veranstaltungen aus Anlass des Empfangs von Delegationen der Partnerstädte aus Italien, Tschechien und Polen in Treptow-Köpenick. Und Ende September begleiteten wir die Seniorinnen und Senioren aus Warschau-Mokotów, die zur „Senioren-Olympiade“ des Bezirks Treptow-Köpenick gekommen waren, bei ihrem Berlin-Programm.
Was uns mit Treptow-Köpenick in der Zusammenarbeit in der Pflege der Städtepartnerschaft nach Polen möglich ist, das wird uns, davon sind wir überzeugt, auch mit anderen Bezirken gelingen. Dafür werden wir uns jedenfalls weiter einsetzen.

Neben den Aktivitäten „nach außen“ bleibt es aber auch wichtig, den Kontakt zu den eigenen Mitgliedern zu halten. Wir denken, dass uns das mit unseren regelmäßigen „Newslettern“ und unserem „Facebook“-Auftritt ganz gut gelingt – vor allem aber mit unserem regelmäßigen Stammtisch, den wir seit diesem Jahr an wechselnden Wochentagen an verschiedenen Locations in der Stadt anbieten. Der gute Besuch bei diesen Stammtischen mit regelmäßig mehr als 20 Personen zeigt, dass das Angebot auf Interesse stößt.

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit einem Stand vom 4. bis 7. Dezember auf dem deutsch-polnischen „Sternenmarkt“ in Potsdam. Daneben aber auch mit Informationsständen auf anderen Veranstaltungen, bei der Eröffnung der Brandenburgischen Sommerkonzerte im Dom von Brandenburg/Havel und im Herbst bei einer Veranstaltung der Bundespolizeidirektion Berlin-Schöneweide mit ihren Kollegen der polnischen Grenzpolizei. Solche Stände machen zwar viel Arbeit, vor allem, wenn sie wie der „Sternenmarkt“ mehrere Tage lang durchzuhalten sind. Aber sie bieten uns die wichtige Möglichkeit, Kontakt zu interessierten Menschen zu knüpfen, die uns noch nicht kennen und sie über unsere Aktivitäten zu informieren.

Die erfolgreiche Arbeit unserer Berliner Deutsch-Polnischen Gesellschaft wurde schließlich auch auf „Bundesebene“ gekrönt: Beim Bundeskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaften in Bremen vom 21. bis 23. November 2025 wurden unser Schatzmeister Jakob Reinhold als Stellvertretender Bundesvorsitzender, unser Vorstandsmitglied Torsten Thieme als Schatzmeister und unsere Co-Vorsitzende Anita Baranowska-Koch als weiteres Mitglied in den Vorstand gewählt. Herzlichen Glückwunsch an sie und an die anderen gewählten Vorstandsmitglieder!

Im nächsten Jahr geht es weiter! Wenn Sie oder Ihr Anregungen für Aktivitäten und Veranstaltungen habt, dann sagt uns Bescheid! Am besten natürlich auch mit einem Angebot, an der Vorbereitung dafür zu helfen. Verfolgt bitte unseren Newsletter und unsere Facebook-Seite! Und falls Ihr den Newsletter noch nicht bekommt, dann meldet Euch über unsere Homepage: https://www.dpgberlin.de dafür an.

Im Namen des gesamten Vorstandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin wünschen wir Ihnen und Euch jedoch zunächst ein paar besinnliche Tage, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins Neue Jahr!

Mit herzlichen Grüßen

Vorstand DPG Berlin e. V.

17.12.2025

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