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DESCRIPTION;LANGUAGE=pl:Ausstellung: Porträt einer Grenz.Fluss.Landschaft |
  Wystawa: Odra-Cuts. Portret krajobrazu rzeki granicznej Im Strom der Oder
  spiegeln sich die seit Jahrhunderten ständigen Veränderungen unterliegend
 e Natur und eine interessante\, oft komplizierte\, manchmal schwierige und
  immer noch emotionsgeladene Geschichte. Auf den beiden Ufern treffen sich
  die Peripherien der übernationalen dynastischen Verbindungen: der Piasten
 \, Luxemburger\, Hohenzollern und Habsburger. Die Vergangenheit und die Ge
 genwart des Oderlands\, die Schickale der Einwohner sowie die sich gegense
 itig durchdringenden Traditionen bilden einen eigentümlichen kulturellen P
 alimpsest. Nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union hörte die Oder 
 auf\, eine Demarkationslinie\, ein Fluss an den Peripherien zu sein\; sie 
 befand sich nun in der Mitte Europas als Fluss\, der zwei Länder verbindet
 : Polen und Deutschland.\n\nDie Oder – breit\, majestätisch\, langsam – um
 spannt wie die Wirbelsäule eines Organismus heutige polnische und deutsche
  Gebiete – die vorpommerschen und hinterpommerschen Felder\, die großpolni
 schen und brandenburgischen Wiesen\, die niederschlesischen und sächsische
 n Wälder – und verdeutlicht in ihrer Vielfalt die Homogenität der Landscha
 ft. Seit Jahrhunderten als wichtiger Verkehrsweg bekannt\, ist sie heute e
 in Paradies für Kanufahrer\, während die entlang ihrer Ufer führenden Wege
  allgemein als Radlerparadies bezeichnet werden. Das Oderland überrascht s
 tets mit seinem Naturreichtum\, bietet nicht nur attraktive Naturerlebniss
 e\, sondern auch eine Fülle an Zeugnissen menschlicher Aktivität\, mannigf
 altige zivilisatorische und kulturelle Ablagerungen.\n\nDie Wanderung entl
 ang des mittleren und unteren Oderlaufs\, von der Mündung der Lausitzer Ne
 iße zum Stettiner Haff\, wurde zu einer künstlerischen Herausforderung für
  den in Frankfurt am Main geborenen\, in Berlin lebenden Künstler Götz Lem
 berg\, der sich gern mittels Lichtinstallationen und Fotografie artikulier
 t und originelle Porträts von zwei anderen Flüssen: Havel und Spree gescha
 ffen hat. Das auf der Ausstellung präsentierte Porträt der Oder als Grenzf
 luss ist eine Begegnung mit der individuellen Sensibilität des Künstlers\,
  seiner persönlichen Sicht auf Geschichte und Erinnerung\, formuliert mith
 ilfe von Bildern und künstlerischen Ausdrucksmitteln.\n\nNach umfangreiche
 n Recherchen in der Region verbrachte der Künstler über zehn Tage auf eine
 r Bootsfahrt von Eisenhüttenstadt nach Stettin. Er besuchte unter anderem 
 das hanseatische Frankfurt an der Oder und dessen polnischen Vorort Słubic
 e\, den berühmten Fortifikationskomplex Festung Küstrin sowie die Festungs
 front Oder-Warthe-Bogen\, aber auch Lebus – eines der ersten Bistümer in d
 er Mark\; darüber hinaus Schwedt/Oder und Krajnik Dolny\, Mescherin und Gr
 yfino\, die malerische Stadt Gartz und schließlich die Hafenstadt Stettin\
 , wo die Gewässer der Westoder zu den inneren Meeresgewässern gehören. All
 e Arbeiten\, ohne den ihnen vom Autor zugeschriebenen genauen Standort\, f
 ügen sich zu einer eigenartigen Synthese der Oderlandschaft auf ihren beid
 en Ufern zusammen. Über 150 Werke wurden sorgfältig für die Stettiner Auss
 tellung ausgewählt – ein fotografisches Panorama des Flusses hat Mosaikcha
 rakter\, ist eine konstruierte Wirklichkeit\, ein Spektakel der Illusionen
 .\n\nGötz Lemberg spielt mit dem Betrachter\, der Dialog des Künstlers mit
  dem Empfänger beschränkt sich nicht auf eine zeitgenössische\, fotografis
 che Interpretation der Tradition der europäischen Landschaftsmalerei. Sein
  Interesse gilt der gemeinsamen deutsch-polnischen Erinnerung\, ihren vers
 chiedenen Spuren und der Frage\, auf welche Weise Geschichte die Gegenwart
  prägt\, sich mit ihr verbindet\, zu ihrem Teil wird. Die Fantasie des Bet
 rachters unmerklich anregend\, stößt Lemberg Diskussionen über die Einziga
 rtigkeit der Landschaft des Oderlands an. Mit der Neugierde eines Entdecke
 rs\, der Ernsthaftigkeit eines Forschers\, der Fähigkeit zu sehen und der 
 Sensibilität eines Künstlers analysiert er den mitteleuropäischen Dialog z
 wischen dem Lokalen und dem Universellen. Er weist auf die visuellen Spure
 n verschiedener historischer\, politischer\, wirtschaftlicher\, sozialer u
 nd mentaler Verstrickungen der Gegenwart hin und stellt Fragen nach der Id
 entität der Region\, provoziert Gedankenketten\, die sich mit persönlichen
  Lebenserfahrungen der Betrachter decken. Indem er darauf verzichtet\, sei
 nen Werken Titel zu geben\, weckt er Appetit auf ein grenzüberschreitendes
  Gespräch über die Oder\, das heutige Grenzland und seine Bewohner.\n\nZur
  Ausstellung erscheint ein dreisprachiger (deutsch-polnisch-englischer) Ka
 talog mit kritischen Beiträgen zu Götz Lembergs Werk und einem Gespräch mi
 t dem Künstler\, veröffentlicht in der Edition Braus Berlin.\n\nÖffnungsze
 iten\n\nDienstag\, Mittwoch und Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen\n1
 1:00 Uhr bis 18:00 Uhr\n\nDonnerstag\n\n11:00 Uhr bis 20:00 Uhr\n\nMontag
 \n\ngeschlossen (außer an Feiertagen)\n\nLetzter Einlass 30 Minuten vor de
 r Schließzeit.\n\nEintritt: \n5\,– Euro | 3\,– Euro ermäßigt | Frei bis 18
  Jahre für Schüler\, Studenten und Auszubildende\n\nOrganizator: Haus der 
 Brandenburgischen Geschichte
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