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DESCRIPTION;LANGUAGE=pl:Die Stiftung Topographie des Terrors und das Zentru
 m für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaf
 ten laden zu einem Podiumsgespräch ein. Die Veranstaltung ist zugleich Erö
 ffnungsveranstaltung des Klaus Zernack Colloquiums 2026: „Geschichte Plus 
 – Interdisziplinarität am Zentrum für Historische Forschung Berlin“. Währe
 nd des Zweiten Weltkriegs haben in Ostmitteleuropa deutsche und sowjetisch
 e Besatzung\, der Holocaust sowie wechselnde Frontverläufe eine Vielzahl a
 n Friedhöfen\, Massengräbern und weiteren Begräbnisstätten hinterlassen. D
 ie sterblichen Überreste der Opfer sind nicht verschwunden. Sie ruhen weit
 erhin im Boden und bilden ein schwieriges Erbe\, das bis heute auch eine H
 erausforderung für die lokalen Zivilgesellschaften darstellt. Die Auseinan
 dersetzung mit diesem Phänomen erfordert nicht nur historische\, sondern e
 benso archäologische\, kartografische und sogar dendrologische Forschungen
 .\n\nIm Zentrum des Podiumsgesprächs stehen die über ganz Ostmitteleuropa 
 verstreuten Tatorte des Holocaust. Der alltägliche Umgang mit Orten der Ze
 rstörung jüdischen Lebens kann Aufschluss darüber geben\, wie im 21. Jahrh
 undert jenseits der bekannten Vernichtungslager an den Holocaust erinnert 
 werden kann.\n\nPodiumsgespräch mit:\n\n- Prof. Dr. Magdalena Saryusz-Wols
 ka\, Warschau\n- Prof. Dr. Felix Ackermann\, Hagen\n\nModeration: Prof. Dr
 . Igor Kąkolewski\, Berlin\n\nMagdalena Saryusz-Wolska\, Kulturwissenschaf
 tlerin und Soziologin\, ist Direktorin des Deutschen Historischen Institut
 s in Warschau und Professorin am Institut für Zeitgenössische Kultur der U
 niversität Lodz (beurlaubt). In ihren Forschungen beschäftigt sie sich mit
  kollektiver und kultureller Erinnerung\, visueller Geschichte und Medieng
 eschichte. Aktuell leitet sie ein Projekt zu Massengräbern des Holocaust.
 \n\nFelix Ackermann\, Kulturwissenschaftler und Historiker\, ist Professor
  für Public History an der Fern-Universität in Hagen sowie Leiter der Hans
 -Böckler-Nachwuchsforschungsgruppe\, die die Geschichte digitaler Kriegsöf
 fentlichkeiten erforscht. Gemeinsam mit Studierenden erarbeitete er einen 
 Stadtführer über die jüdische Geschichte der Stadt Grodno in Belarus sowie
  einen Audioguide durch das litauische Jonava.\n\nProf. Igor Kąkolewski is
 t Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin.\n\nEintritt frei
 \n\nAnmeldung erforderlich unter &#x76\;&#x65\;&#x72\;&#x61\;&#x6e\;&#x73\
 ;&#x74\;a&#108\;&#116\;&#117\;&#110\;&#103\;&#101\;&#110\;&#x40\;&#x74\;&#
 x6f\;&#x70\;&#x6f\;&#x67\;r&#97\;&#112\;&#104\;&#105\;&#101\;&#46\;&#100\;
 &#x65\;\n\nMehr Informationen zum Klaus Zernack Colloquium: https://cbh.pa
 n.pl/de/klaus-zernack-colloquium\n\nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltu
 ng erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als T
 eil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Vera
 nstalter verwendet werden können.\n\nOrganizator: Stiftung Topographie des
  Terrors\, PAN Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Aka
 demie der Wissenschaften
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