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DESCRIPTION;LANGUAGE=pl:Sehr geehrte Damen und Herren\,\neine ritualisierte
  und rasch formulierte Feststellung in der deutsch-polnischen Debatte laut
 et\, dass sich die Erinnerungskulturen beider Länder essenziell unterschei
 den. Schön und gut. Doch worin bestehen diese Unterschiede konkret\, und w
 ie kann dennoch ein gemeinsamer Erinnerungsdialog gelingen?\n\nIn der neue
 n Reihe des Pilecki-Instituts „Wozu Denkmäler heute?“ wird in Berlin versu
 cht\, polnische Gedenkformen und -institutionen vorzustellen und eine Disk
 ussion darüber anzustoßen\, was polnische Ausstellungen\, Museen\, Denkmäl
 er und Gedenkfeiern auszeichnet – und wie sie sich im Vergleich zur deutsc
 hen Gedenkpraxis darstellen.\n\nZum Auftakt kommen die Architekten und Urb
 anisten Florian Mausbach und Czesław Bielecki sowie Dr. Łukasz Faszcza\, K
 urator und Forscher am Pilecki-Institut\, und Aleksandra Czerobska\, Leite
 rin des Pilecki-Instituts in Augustów\, nach Berlin. Zunächst berichten Fa
 szcza und Czerobska über die Geschichte der Augustów-Razzia und stellen di
 e Ausstellung am Gedenkort des Pilecki-Instituts in Augustów vor. Anschlie
 ßend kontextualisieren Bielecki und Mausbach das Thema historisch und disk
 utieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gedenkdiskurse beider Länder.
  Dabei können sie auf einen enormen Erfahrungsschatz zurückgreifen: Beide 
 sind bzw. waren maßgeblich an Erinnerungsprojekten und Denkmalvorhaben in 
 Polen und Deutschland beteiligt.\n\n“Die Augustów-Razzia. Ausstellung über
  Polens größtes kommunistisches Nachkriegsverbrechen”\n\nDie Veranstaltung
  wird simultan ins Deutsche übersetzt.\n\nKünftige Veranstaltungen dieser 
 Reihe werden sich u. a. dem Museum des Warschauer Ghettos\, dem Museum des
  Warschauer Aufstands und der Gedenkstätte im Dorf Michniów widmen.\n\n﻿﻿﻿
 ﻿﻿﻿﻿﻿Florian Mausbach ist Architekt und war von 1995 bis 2009 Präsident de
 s Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. In dieser Funktion verantworte
 te er zahlreiche bedeutende staatliche Bau- und Erinnerungsprojekte in Deu
 tschland\, darunter zentrale Gedenk- und Regierungsbauten in Berlin. Seit 
 vielen Jahren engagiert er sich im Diskurs über Architektur\, Städtebau un
 d Erinnerungskultur.\n\n﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Czesław Bielecki ist Architekt\, Stadtplan
 er und Publizist. Er gründete das Architekturbüro „Dom i Miasto“ und war a
 n zahlreichen städtebaulichen und erinnerungskulturellen Projekten in Pole
 n beteiligt. In der Volksrepublik Polen engagierte er sich in der antikomm
 unistischen Opposition\, war mit der Studentenbewegung vom März 1968 sowie
  mit Untergrundstrukturen verbunden. Als Mitbegründer von Publikationen de
 s sogenannten zweiten Umlaufs (unter anderem „CDN“) und als Publizist unte
 r dem Pseudonym „Maciej Poleski“ trat er auch öffentlich in Erscheinung.\n
 \nn﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Aleksandra Czerobska ist Leiterin der Niederlassung des Pilecki-
 Instituts in Augustów. In ihrer Funktion engagiert sie sich für das Gedenk
 en an die Opfer totalitärer Regime\, unter anderem im Rahmen der Feierlich
 keiten zum Nationalen Gedenktag der Soldaten der Heimatarmee sowie bei den
  Gedenkveranstaltungen an der Erinnerungsmauer für die Opfer der Augustów-
 Razzia.\n\n﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Dr. Łukasz Faszcza ist polnischer Historiker mit den Sc
 hwerpunkten Militärgeschichte und deutsche Besatzungsgeschichte. Er ist un
 ter anderem mit der Universität Warschau sowie dem Pilecki-Institut in Aug
 ustów verbunden\, an dem er die Ausstellung zur Augustów-Razzia maßgeblich
  als Kurator betreute. Zu seinen weiteren Forschungsschwerpunkten zählen d
 ie Sozialgeschichte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sow
 ie die Regionalgeschichte.\n\nOrganizator: Pilecki-Institut
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SUMMARY;LANGUAGE=pl:Neue Reihe: „Wofür Denkmäler heute?“ – in Polen und Deu
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