Der Wiederaufbau Warschaus geht weiter. Das Sächsische-Palais und die Westfassade des Piłsudski-Platzes – Geschichte und Zukunft
Diskussion,
13156 Berlin-Pankow, PAN Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Majakowskiring 47 · S-Bahn oder U-Bahn, Linie S 2 oder U2 bis zur Bhf. Pankow, weiter mit der Tram M1 (Richtung Niederschönhausen oder Rosenthal Nord bis zur Haltestelle Tschaikowskistr.)
Das letzte Klaus Zernack Colloquium 2025 beschäftigt sich u. a. mit den Fragen, welche Bedeutung hat der Wiederaufbau des Sächsischen und Brühlschen Palais sowie der Mietshäuser an der Królewska-Straße für die Geschichte und Stadtplanung der polnischen Hauptstadt? Wie sieht die Geschichte dieser Gebäude aus? Die Gesprächsgäste sind Maria Wardzyńska und Tomasz Markiewicz. Sie können die Veranstaltung auch im Live-Stream sehen unter: https://www.facebook.com/events/1469851490787225/
Der Wiederaufbau des Gebäudekomplexes, der bis 1939 die westliche Front des Marschall-Józef-Piłsudski-Platzes bildete, d. h. des Sächsischen Palais, des Palais Brühl und dreier Mietshäuser an der Królewska-Straße, wird von der zu diesem Zweck gegründeten Gesellschaft Pałac Saski sp. z o.o. durchgeführt. Gemäß dem Gesetz vom 11. August 2021 über die Vorbereitung und Durchführung von Investitionen im Bereich des Wiederaufbaus des Sächsischen Palais, des Palais Brühl und der Mietshäuser an der Królewska-Straße in Warschau soll die äußere architektonische Gestaltung der wiederhergestellten Gebäude dem Zustand vom 31. August 1939 entsprechen. Die Innenräume der Gebäude sollen jedoch den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer entsprechen und den gesellschaftlichen Erwartungen an die geplanten Funktionen gerecht werden.
Das Projekt zum Wiederaufbau der Westfassade des Piłsudski-Platzes kann getrost als das größte Bauvorhaben in Polen in historischer architektonischer Form seit dem Wiederaufbau der Hauptstadt und des Königsschlosses in Warschau nach dem Krieg bezeichnet werden.
Die Veranstaltung wird moderiert von Bernd Karwen (Polnisches Institut Berlin, Filiale Leipzig) und unserem Direktor Prof. Dr. Igor Kąkolewski.
Maria Wardzyńska ist Koordinatorin für wissenschaftliche Fragen in der Pałac Saski GmbH. Absolventin des Studiengangs Archäologie an der Historischen Fakultät der Universität Warschau. Mitglied von Vereinigungen, die sich für Museologie, historische Architektur und Denkmalschutz einsetzen, darunter ICOM Polska (im Rahmen des Internationalen Museumsrats ICOM), INTBAU Polska (im Rahmen der Internationalen Vereinigung für traditionelles Bauwesen, Architektur und Stadtplanung INTBAU) und des Arbeitsgruppe der Hüter des kulturellen Erbes von Warschau „ZOK” (Zespół Opiekunów Kulturowego Dziedzictwa Warszawy). Sie arbeitete mit dem Museum des Palastes von König Jan III. in Wilanów und dem Adam-Mickiewicz-Institut zusammen. Derzeit ist sie beruflich mit Pałac Saski sp. z o.o. als wissenschaftliche Koordinatorin verbunden.
Tomasz Markiewicz ist Journalist, Politikwissenschaftler, Historiker und Warschau-Kenner aus Leidenschaft. Absolvent der Fakultät für Journalistik und Politikwissenschaften der Universität Warschau, Stipendiat des Deutschen Bundestages. Er beschäftigt sich mit der Geschichte Warschaus im 19. und 20. Jahrhundert. Autor zahlreicher Publikationen und Ausstellungen zu Warschau und zu deutsch-polnischen Themen. Er arbeitet bei der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau als Projektkoordinator mit Schwerpunkt auf historischen Projekten und kooperiert mit dem Haus der Begegnung mit der Geschichte in Warschau. Vorsitzender des Vereins „Zespół Opiekunów Kulturowego Dziedzictwa Warszawy” (ZOK, Arbeitsgruppe der Hüter des kulturellen Erbes Warschaus), einer der ersten unabhängigen sozialen Organisationen in Warschau nach 1981, die sich für den Erhalt der Warschauer Denkmäler und die Rekonstruktion wichtiger historischer Objekte einsetzt.
Diese Veranstaltung entstand in einer Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin und seiner Leipziger Filiale. Die diesjährige Veranstaltungsreihe im Rahmen des Klaus Zernack Colloquiums des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften findet hingegen in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Haus statt.
Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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