Gedenkveranstaltung zum 86. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen
Gedenkveranstaltung,
–
10557 Berlin, Standort der ehemaligen Krolloper, Heinrich-von-Gagern-Straße
Am 1. September 1939 überfiel das Dritte Reich Polen. Damit begann der Zweite Weltkrieg. Zur gemeinsamen Erinnerung daran laden wir Sie am Montag, dem 1. September 2025, um 16:00 Uhr zu einer Veranstaltung am temporären „Gedenkort für Polen 1939 bis 1945” an der Heinrich-von-Gagern-Straße in Berlin ein.
Begleitend dazu ist ein Rahmenprogramm geplant – mit einer Diskussionsveranstaltung zum Überfall auf Polen sowie Stadtrundgängen zur deutsch-polnischen Geschichte Berlins.
Programm
Moderation:
Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Instituts
Robert Parzer, Leiter des Deutsch-Polnischen Hauses
Begrüßung:
Rolf Nikel, Botschafter a. D., Vizepräsident des Deutschen Polen-Instituts
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin
Ansprachen:
- Dr. Wolfgang Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien
Dr. Géza Andreas von Geyr, Staatssekretär des Auswärtigen Amts
Jan Tombiński, Geschäftsträger a. i. der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland
Musikalischer Beitrag:
- Prélude in A-Dur, Op. 28 und Nr. 7, Prof. Dr. Martin Aust, Trompete
Niederlegung von Kränzen und Blumen
Harmonogram
Nie 31.08.2025 | |
|---|---|
| godz. 12 |
Berlinski Tour: Eine Stadtführung mit der Schriftstellerin und Publizistin Dorota Danielewicz zu Orten in Berlin, die polnische Spuren des Zweiten Weltkriegs sichtbar machen. Darüber hinaus ermöglicht der Audioguide „Berlinski Tour“ den Besuch von 47 Stationen zur polnischen Stadtgeschichte Berlins. Das Projekt entstand 2023 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und wurde danach in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Haus um weitere Stationen erweitert. Denkmal Züge in das Leben – Züge in den Tod von Frank Meisler, S u. U-Bahnhof Friedrichstraße Georgenstr. 14, 10117 Berlin |
Pon 01.09.2025 | |
| godz. 16do 17:15 |
Reden und Kranzniederlegung am temporären „Gedenkort für Polen 1939 bis 1945” (Heinrich-von-Gagern-Straße) in Anwesenheit einer militärischen Ehrenwache der polnischen Armee |
| godz. 18 |
„Ohne den Sieg der Wehrmacht kein Auschwitz – Der deutsche Überfall war der Auftakt zum Vernichtungskriegs Vortrag und Podiumsdiskussion, Eine Veranstaltung vom Pilecki-Institut, dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und dem Deutsch-Polnischen Haus. Referenten: Prof. Dr. Martin Aust (Universität Bonn), Osteuropäische Geschichte. Veröffentlichungen u. a.: Erinnerungsverantwortung. Deutschlands Vernichtungskrieg und Besatzungsherrschaft im östlichen Europa 1939–1945 (2021), Die Russische Revolution. Vom Zarenreich zum Sowjetimperium (2017). PD Dr. Oberst John Zimmermann (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam), Militärgeschichte bis 1945. Leitet seit 2019 den Forschungsbereich „Militärgeschichte bis 1945“ am ZMSBw. Forschungsschwerpunkt: Das Militär und seine Deutschen. Militärische Identität in Deutschland 1870–1970. Prof. Jerzy Piotr Kochanowski (Universität Warschau), Zeitgeschichte Polens und Osteuropas. Forschungsschwerpunkte: Polen im Zweiten Weltkrieg, deutsch-polnische Beziehungen, Sozialgeschichte Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert. Anschließend Get-together Pilecki-Institut, Pariser Platz 4a, 10117 Berlin |
Organizator:



