Geist der Versöhnung – Kraft der Verständigung: Eine Erinnerung an Ludwig Mehlhorn
Gedenkveranstaltung,
10117 Berlin, Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt
Ludwig Mehlhorn, ehemaliger Studienleiter der Evangelischen Akademie zu Berlin, gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten einer neuen Beziehung zwischen Polen und Deutschland nach 1989.
In der Opposition gegen die DDR-Regierung und die kommunistische Regierung in Polen entwickelte er einen Widerstandsgeist, der nach dem Fall des Eisernen Vorhangs den Weg für viele Projekte frei machte. Die Entstehung der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung und Mehlhorns Beitrag zum Europäischen Solidarność-Zentrum in Danzig sind nur zwei Beispiele.
Wo stehen wir aber heute im Zusammenwachsen in Europa? Welche Rolle spielen Menschenrechte in der Tagespolitik in Europa und weltweit? Und wie gelingt es angesichts von Krieg, Extremismus und Menschenrechtsverstößen an den europäischen Grenzen, den Mut für den „Geist der Versöhnung“ zu erhalten? Das fragen wir bei dieser Veranstaltung aus Anlass der Enthüllung einer Gedenktafel an Ludwig Mehlhorns langjähriger Wirkstätte, dem Haus der EKD am Berliner Gendarmenmarkt, in dem die Evangelische Akademie zu Berlin ihren Sitz hat.
Die Gedenktafel für Ludwig Mehlhorn ist Teil der Initiative „Berliner Gedenktafeln“, ein Programm des Landes Berlin. Die weißen Porzellantafeln werden von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin hergestellt. Die Recherche für den Tafeltext und die Organisation der Enthüllung lagen bei dem Verein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin. Besonderer Dank gilt der GASAG AG, die die Tafel finanziert hat.
Ludwig Mehlhorn gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten einer neuen Beziehung zwischen Polen und Deutschland nach 1989.
Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen und der der Robert-Havemann-Gesellschaft. Letztere wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Harmonogram
Pon 28.04.2025 | |
|---|---|
| godz. 17 |
Enthüllung der Berliner Gedenktafel und Grußworte, am Haus der EKD Sarah Wedl-Wilson, Staatssekretärin für Kultur in der Berliner Senatsverwaltung Georg Friedrichs, GASAG AG Ulrike Poppe, Robert-Havemann-Gesellschaft Stephan Bickhardt, Evangelischen Akademie Sachsen |
| godz. 18 |
Grußworte Friederike Krippner, Evangelische Akademie zu Berlin Rebecca Hernandez Garcia, Robert-Havemann-Gesellschaft Jan Tadeusz Tombiński, Gesandter der Republik Polen (angefragt) Gedenkrede Basil Kerski, Europäisches Zentrum der Solidarność Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin |
| godz. 19 |
„Raus aus der Verzagtheit – Menschenrechte und Empathie“ Oleksandra Bienert, Menschenrechtsaktivistin und Vorstandsvorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen Ole Jantschek, Sprecher der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung im Bundesausschuss Politische Bildung und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Kreisau für europäische Verständigung Farangis Sawgand, Lyrikerin und ehemalige Parlamentsabgeordnete in Afghanistan Sarah Schumayer, Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung Moderation: Friederike Krippner |
| godz. 20 |
Empfang |
Organizator:

