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Godziny Nadziei / The Hours of Hope

Film, Wto–Czw 06. – 08.05.2025, godz. 19.30
10405 Berlin, Kino in der Königstadt, Straßburger Str. 55

08.05.25 Film „Godziny Nadziei (The Hours of Hope)
08.05.25 Film „Godziny Nadziei (The Hours of Hope)
© Wytwórnia Filmów Dokumentalnych i Fabularnych

Wir möchten auf eine Filmreihe im Rahmen der Reihe »80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs« hinweisen. An drei Kinoabenden mit Gesprächen führt diese Filmreihe ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Kriegsende in Europa vor 80 Jahren vor Augen.

Es wird die Sicht derer gezeigt, die lange nicht von unmittelbaren Kriegshandlungen und -folgen betroffen waren und nun Schutz in den Bunkern Berlins suchen müssen, aus Sicht der Tausenden auf sich allein gestellten „Displaced Persons“ im Kindesalter, denen Traumatisches widerfahren ist und die menschlichen Anschluss und Unterkunft brauchen; und aus Sicht vieler verschiedener Parteien und Personen, die das Kriegsende an einem Ort östlich der Oder zufällig gemeinsam erleben, aber ganz eigene, teils gegensätzliche Interessen verfolgen. Gespräche mit Filmschaffenden und -kennern sollen geschichtliche Hintergründe, bemerkenswerte Drehorte oder filmische Umsetzungen verdeutlichen.

Godziny Nadziei (The Hours of Hope) spielt im Mai 1945. Ein kleines Städtchen im heutigen Westpolen – ein Schloss, ein See, von Wald umstanden. Im Zentrum des Geschehens stehen ein Feldlazarett und ein Oberarzt. Franzosen, Amerikaner, Polen, Russen, Zwangsarbeiter, Gefangene und Soldaten feiern die Befreiung vom Naziregime. Ausgelassenes Chaos und Hoffnung auf ein neues Leben beflügeln den Tag. Doch im Wald verbirgt sich noch eine SS-Einheit, die durch den Ort muss, um nach Westen auszubrechen.

Der Film erzählt in neorealistischer Bildhaftigkeit kleine menschliche Geschichten und große europäische Geschichte.

Regie: Jan Rybkowski, Polen 1955, in polnischer Sprache mit engl. Untertiteln, 87 Minuten

Programm

Einführung und Moderation - Ariane Afsari, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Ein Gespräch mit Dr. Lars Jockheck, Historiker und Journalist

Eintrittskarten an der Abendkasse: 10,– Euro / ermäßigt 8,– Euro oder über: https://www.kino-bar.berlin

- Bitte beachten Sie auch folgende Termine:

Harmonogram

Wto 06.05.2025

godz. 19:15

Bunker – Die letzten Tage

Der Dokumentarfilm gewährt Einblicke in das ab 1940 erbaute unterirdische Bunkerlabyrinth in Berlin, einen Schutzraum, der das Überleben vieler Menschen während des Zweiten Weltkrieges sicherstellte und der noch heute großteils existiert. Durch den Film führen drei Zeitzeugen, deren Geschichten der Film textlich unkommentiert wiedergibt. Illustriert werden ihre Erzählungen durch Spielfilmsequenzen, nachinszenierte Fotosequenzen, Propagandafilmausschnitte und Wochenschaumaterial. Dokumentarisches, fiktives, nachgestelltes und propagandistisches Filmmaterial wird so zu einer vielschichtigen Collage.
Regie: Martina Reuter, Gavin Hodge, Deutschland/Schweiz 2002/2003, 82 Minuten

Programm

Einführung und Moderation - Dietmar Arnold, Berliner Unterwelten e. V.
Ein Gespräch mit der Regisseurin Martina Reuter und dem Regisseur Gavin Hodge sowie auch dem Kameramann Frieder Salm.

Eintrittskarten: Abendkasse: 8,– Euro / ermäßigt 6,50 Euro oder über: https://www.kino-krokodil.de

Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin

Śro 07.05.2025

godz. 18

Die Gezeichneten (The Search)

Ein schweigsamer tschechischer Junge, der Auschwitz überlebt hat, flieht aus einem Auffanglager im besetzten Deutschland und wird von einem amerikanischen G.I. gefunden und aufgenommen. Seine Mutter sucht ihn, die Wiedervereinigung mit ihrem Sohn scheint im Chaos der Nachkriegswirren aber ein aussichtsloses Unterfangen zu sein. Durch dokumentarische Settings ist ein glaubwürdiges filmisches Zeugnis von der in der Erinnerungskultur oft übersehenen Gruppe der »Displaced Persons« nach 1945 entstanden.

Regie: Fred Zinnemann, USA/Schweiz 1948, dt. Fassung von 1961, 107 Minuten

Programm

Vorworte

Dominik Tomenendal, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und Florian Weiß**, AlliiertenMuseum

Ein Gespräch mit Martin Bayer, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Berlin

Dr. Imme Klages, Filmhistorikerin an der Johannes Gutenberg-Universität Main

**Eintrittskarten: Abendkasse: 9,– Euro / ermäßigt 7,– Euro oder über: https://www.balikino-berlin.de**

BALI Kino Berlin, Teltower Damm 33, 14169 Berlin

Organizator:

Logo Deutsches Kulturforum östliches Europa
Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V.

Logo Berliner Unterwelten e. V.
Berliner Unterwelten e. V.
Logo_Polnisches Institut Berlin
Polnisches Institut Berlin

Sponsor:

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien


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